Gaienhofen

Horner Spitze - Blick auf die Alpen

Gaienhofen – Natur erleben, Kultur genießen und Relaxen pur

Gaienhofen, mit seinen Ortsteilen Gundholzen, Horn und Hemmenhofen, auf der Halbinsel Höri ist ein begehrtes Ferienziel zum Entspannen, Abschalten und neue Energie tanken. Wo der Bodensee im Westen endet und in den Rhein übergeht, beginnt der Hochgenuß im Urlaub: beeindruckend die unverfälschte, vielfältige Natur, umwerfend das Panorama von der Horner Kirche oder vom Wasserturm aus über den Bodensee und die Insel Reichenau nach Konstanz, sogar bis hin zu den Schweizer Alpen und beruhigend die Abgeschiedenheit von den touristischen Tummelplätzen.

Der über 700 m hohe Schienerberg bietet wertvollen Lebensraum für seltene Fauna und Flora und ein abwechslungsreiches Radler- und Wanderparadies für ausgedehnte und farbenprächtige Tourenerlebnisse. Traumhafte Uferregionen laden aber auch zum Inlinen, Flanieren, Entspannen, Baden, zu Wassersport jeglicher Art oder einfach nur zum „Wohlfühlen“ ein.

Strandbad Horn

Strandbad Horn
@ Tourist-Information Gaienhofen

Die faszinierende Landschaft der kleinen Landzunge zwischen den mittelalterlichen Städten Radolfzell und Stein am Rhein inspiriert heute wie damals zahlreiche Dichter und Maler, weshalb die Halbinsel auch als „Künstlerlandschaft“ bekannt ist. Der berühmteste unter ihnen war der Dichter und Maler Hermann Hesse, der von 1904 bis 1912 in Gaienhofen lebte. Sein ehemaliges Wohnhaus ist heute ein Museum. Ihm folgten unter anderen Ludwig Finckh, Ernst Bacmeister, Klaus Nonnenmann und Werner Dürrson nach Gaienhofen. Sie alle hatten die Stadt satt und suchten Ruhe und Inspiration. Maler wie Otto Dix, Max Ackermann, Helmuth Macke, Ferdinand Macketanz und Erich Heckel hingegen wurden vom Nationalsozialismus verfolgt und flohen in das bäuerliche Idyll nahe der Schweizer Grenze.

Höri Museum @Tourist-Information Gaienhofen

Höri Museum @Tourist-Information Gaienhofen

Heute erinnern das Hermann-Hesse-Höri-Museum und das Otto-Dix-Haus an die großen Künstler. Parallel zum Themenbereich „Bildende Künstler auf der Höri“ präsentiert das Museum in seiner Dauerausstellung im Höri-Museum seit 2004 nun auch die abgeschlossene inhaltliche Erweiterung „Literaturlandschaft Höri“. Ein top Kulturangebot mit hochkarätigen Veranstaltungen und Ausstellungen belebt diese Kulturdenkmäler und macht jeden Besuch lohnenswert.

Weitere Attraktionen sind der Lenk-Brunnen (sog. „Dix-Kurve“), das umweltorientierte Campingdorf Horn, die kath. Pfarrkirche und der Wasserturm Horn mit einem einzigartigen Seerundblick sowie die Solarfähre Gaienhofen-Steckborn, mit der die Gemeinde einen neuen Maßstab im umweltverträglichen Verkehr setzt. Mit dem Schiff kann man von der „Höri“ aus die reizvollsten Ausflugsziele der Region erreichen, wobei die Schifffahrt von Gaienhofen nach Schaffhausen selbst zu den schönsten Stromfahrten Europas zählt.

Gundholzen ist das kleinste und ruhigste Höridorf, das seinen Charme bescheiden hinter ausgedehnten Obstanlagen verbirgt. Hier wohnen noch viele Landwirte, die die Erträge ihrer sorgsam bestellten Felder und Anlagen am Straßenrand verkaufen. Oberhalb Gundholzen befindet sich der als fantastischer Aussichtspunkt bekannte Wasserturm, von dem aus man je nach Witterung bis zu den österreichischen und schweizerischen Alpen blicken kann. Den Ortsmittelpunkt in Gundholzen bildet eine idyllische Brunnenanlage neben dem Bürger- und Feuerwehrhaus. Die von dem weit über die Höri hinaus bekannten Künstler Friedhelm Zilly geschaffene Figurengruppe ist aus der Sage des Ritters Berchthold von Diessenhofen.

In Gaienhofen verbinden sich Geschichte und Gegenwart aufs glücklichste: 1295 wurde Gaienhofen und sein Schloß erstmals erwähnt. Das ehemalige Schloß der Bischöfe von Konstanz beherbergt heute die Ev.Internatsschule, das Ambrosius-Blarer-Gymnasium direkt neben der Melanchthonkirche. Die Schule befindet sich direkt am Seeufer, nahe der Anlegestelle für die Kursschifffahrt. Dort legt auch die allseits beliebte „Höri-Fähre“ sowie die Solarfähre nach Steckborn an.

Der namhafte Maler Otto Dix wirkte neben Hermann Hesse ebenfalls auf der „Höri“ und hinterließ einige Werke in seiner früheren „Werkstatt“, dem heutigen Otto-Dix-Haus in Hemmenhofen. Bedeutend für den Ortsteil Hemmenhofen war die 600 Jahre lange Zugehörigkeit zum Nonnenkloster Feldbach bei Steckborn am gegenüberliegenden Schweizer Ufer.Die alte Zehntscheuer mit der Weinpresse (Torkel) weist jetzt noch auf diese historische Verbindung mit dem jenseitigen Bodenseeufer hin. Heute prägen zahlreiche Beherbergungs- und Restaurationsbetriebe das alte Fischerdorf. Der Ortsteil Hemmenhofen verfügt über das größte Bettenangebot in der Gemeinde, dort kann Urlaub aller Kategorien gebucht werden.

Kirche Horn

Kirche Horn
@ Tourist-Information Gaienhofen

Die Anhöhe, die die spätgotische Kirche in Horn trägt, ist einer der schönsten Aussichtspunkte über den ganzen Untersee, über die Insel Reichenau und die Silhouette von Konstanz hinweg bis zu den schneebedeckten Alpengipfeln. Großherzog Friedrich I. von Baden soll einst neben der Kirche stehend geäussert haben: „Wenn ich nicht Großherzog von Baden wäre, wollte ich Pfarrer von Horn sein.“ Neben einem breitgefächerten kulinarischen Angebot ist in Horn vor allem das umweltorientierte Campingdorf Horn bekannt. An den Campingplatz ist das gemeindeeigene öffentliche Strandbad angeschlossen.

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Gaienhofen

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Haus in Horn: 47.693473, 8.993876
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Haus in Horn
P. & W. Wilden GbR Ferienwohnungen
"Haus in Horn"
Veilchenweg 7
78343 Gaienhofen-Horn

Telefon: 07735 9369850
E-Mail: HausinHorn@t-online.de
Homepage: www.HausinHorn.de
Veilchenweg 7, Gaienhofen, Deutschland